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23. März 2016 CDA ist tot – es lebe CDA

Die Jahrestagung 2016 der HL7 Austria stand unter dem Motto « Rückblick auf die ersten hundert Tage ELGA » und « HL7 – Zwei, Drei, FHIR! »

Der Umsetzungsstand von Patientenakten in Österreich, Deutschland und Schweiz wurden mit regionalen Implementierungen in Polen verglichen. Die Session „Show me your CDA“ ermöglichte einen tiefen Einblick in die realen Probleme bei der Umsetzung von ELGA und der ELGA-CDA-Dokumente bei den „Pionieren“ im Wiener Krankenanstaltenverbund, den Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft, der Vinzenz Gruppe und der Elisabethinen Graz aber auch bei einem SW Hersteller. Ebenfalls vorgestellt wurden die Wünsche der ärztlichen Standesvertretung und der Allgemeinmediziner an ELGA und die medizinische Dokumentation, aber auch Zukunftshoffnungen in der radiologischen Praxis.

Der letzte Block der Vorträge widmete sich ganz der Weiterentwicklung des HL7 Standards. Welche Herausforderungen gilt es für eine weitreichende Interoperabilität zu meistern? Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich durch FHIR, den neuen Standard von HL7? Und welche Zukunft haben die aktuellen Standards?
Die Präsentationen und einige Fotos finden Sie hier:
Die HL7 Austria Jahrestagung 2016 im Rückblick
medshare wird ab und zu mit der Frage konfrontiert, ob HL7 CDA im Zuge von FHIR nicht „veraltet“ sei. Die Präsentation « CDA ist tot – es lebe CDA! » von Alexander Mense & Stefan Sabutsch gibt darauf eine eindeutige Antwort: Das Ende ist erst der Anfang!

Die beiden Referenten nennen folgende Voraussagen für elektronische Dokumente im Gesundheitswesen:

  • CDA Rel. 2 bleibt der Hauptstandard für Dokumente.
  • Die bisher definierten Templates bleiben der Träger der semantischen Interoperabilität.
  • FHIR wird CDA-Strukturen übertragen, ob als ganze Datei oder aufgelöst in Ressourcen hängt vom Anwendungsgebiet ab.
  • PDF/A-3 mit eingebettetem XML / CDA kann in klassischen XDS-Szenarien das Problem der elektronischen Signatur und Darstellung lösen, gleichzeitig bleiben die Vorteile von CDA bei Interoperabilität und flexibler Darstellung erhalten

22. März 2016 Eröffnung Anhörung « Ausführungsrecht EPDG »

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am 22. März 2016 die Anhörung des Ausführungsrechts zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) eröffnet. Die Anhörung dauert bis am 29. Juni 2016.

medshare empfiehlt allen interessierten Kreisen, die Unterlagen zu studieren und eine Stellungnahme einzureichen.

Das Verordnungspaket steht hier zur Verfügung:
Anhörung « Ausführungsrecht EPDG »

11. März 2016 Pascal Strupler, Direktor BAG stützt eHealth Connector

medshare freut sich sehr darüber, dass Pascal Strupler, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) den eHealth-Connector während seiner Präsentation am Swiss eHealth Forum vom 10.03.2016 in Bern gestützt hat. Weitere Informationen:

9. März 2016 medshare Seminare 2016

medshare bietet auch 2016 wieder interessante Seminare an

Seminare in Deutsch

  • IHE/HL7 CDA Seminar am 24. Mai 2016 in Thun
  • « eHealth Connector » Seminar am 25. Mai 2016 in Thun

Weitere Informationen unter https://medshare.net/seminare

 

Formations en français/anglais

  • Formation IHE/HL7 CDA le 6 décembre 2016 à Morges
  • Formation « eHealth Connector » le 7 décembre 2016 à Morges

Pour de plus d’informations, visitez https://medshare.net/fr/formations

 

6. März 2016 medshare modernisiert Web-Auftritt

Die Webseite der medshare GmbH wurde modernisiert. Die neue Webseite ist mit einem Responsive Webdesign ausgestattet und somit fit für Smartphones, Tablets & Co‎. Gleichzeitig haben wir ein sanftes grafisches Redesign durchgeführt und die Inhalte auf den neusten Stand gebracht.

1. Februar 2016 Umzug medshare

medshare ist per 1. Februar 2016 in neue Räumlichkeiten umgezogen. Unsere neue Adresse: Buchshaldenstrasse 2 3661 Uetendorf Schweiz Alle anderen Angaben bleiben gleich wie bisher.

24. August 2015 eHealth Connector: Empfängerseitige Kommunikation

Architekturkonzept für den Empfang von Dokumenten in der elektronischen Punkt-zu-Punkt-Kommunikation im Gesundheitswesen

medshare hat im Auftrag des medizinischen Zentrums gleis d, Chur und in Zusammenarbeit mit Oliver Egger, ahdis GmbH, Zürich ein Architekturkonzept für den Empfang von Dokumenten in der elektronischen Punkt-zu-Punkt-Kommunikation im Gesundheitswesen erarbeitet.

Das Konzept ist unter der Creative Commons Lizenz vom Typ «Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 (CC BY-SA 4.0)» hier zugänglich: https://medshare.net/publikationen

Dieses Konzept wurde erarbeitet, um aufzuzeigen wie der „eHealth Connector“ erweitert werden soll, damit er den Empfang von Dokumenten im direkten Austausch unterstützen kann.

Es wird ein Anwendungsfall des direkten Austausches beschrieben, internationale Lösungen und anwendbare Standards wurden mit Fokus auf die relevanten IHE-Profile zum Dokumentenaustausch recherchiert und dokumentiert und eine Architekturempfehlung wurde erarbeitet, welche aufzeigt wie Primärsysteme für den Empfang von Dokumenten durch den eHealth Connector unterstützt werden könnten.

Weitere Informationen zum eHealth Connector

11. Februar 2014 eHealth Connector API: „Proof of Concept“ publiziert

Im Anschluss an die Veröffentlichung der API Spezifikation für ein eHealth Connector Convenience API im vergangenen Herbst veröffentlichen wir heute den dazu passenden „Proof of Concept“.

Wir freuen uns sehr, heute den „Proof of Concept“ der eHealth Connector Convenience API veröffentlichen zu dürfen.

Das Projekt ist niederschwellig und schafft damit ideale Voraussetzungen für den leichteren Einstieg in den eHealth Vertrauensraum der Schweiz.

Weitere Informationen:

Beachten Sie auch die Publikationen auf unserer Webseite:

https://medshare.net/publikationen

6. Dezember 2013 eHealth Connector API: Spezifikation publiziert

Die „Convenience-API“ soll den Einstieg in eHealth vereinfachen, den Einbau von Austauschformaten und Implementierungsleitfäden in Branchensoftware im Gesundheitswesen erleichtern und damit den Einsatz von HL7 CDA und IHE Profilen in der Schweiz fördern.

Dr. med. Franz Marty hat mit einer Skizze um die Machbarkeit eines eHealth Connecotrs nachgefragt und medshare den Auftrag zur Erarbeitung einer Architektur und Spezifikation eines eHealth Connector API erteilt. Die Finanzierung des ersten Schrittes, die Implementierung eines Proof of Concept, ist aktuell in Planung. Wer interessiert ist, die Convenience-API einzusetzen, ist gebeten mit uns Kontakt aufzunehmen

Die Convenience-API ist plattformunabhängig als JAVA Komponente entworfen worden und kann von interessierten Herstellern eingesetzt werden. Die Architektur baut auf einem modellgetriebenen Entwurfsansatz auf und nutzt das bereits bestehende, umfangreiche und weltweit etablierte Open Source Framework „Open Health Tools (OHT)“. Damit kann der Entwicklungsaufwand der Convenience-API massiv reduziert werden und es ergibt sich eine zusätzliche Harmonisierung auf internationaler Ebene.

Als erste mögliche Implementation ist die Umsetzung des Austauschformats für das eImpfdossier vorgesehen. Dieses wurde deshalb in der vorliegenden Arbeit auch genauer untersucht. Die Convenience-API kann darüber hinaus mit wenig Aufwand auch für die Unterstützung weiterer Austauschformate, wie die meldepflichtigen Erregernachweise, die Laborbefunde im Transplantationsprozess, den Notfallaustrittsbericht oder die medizinischen Notfalldaten (alle heute bereits vorliegend) erweitert werden.

Die Convenience-API kann als eHealth Connector zum IHE-konformen Datenaustausch zwischen verschiedenen Institutionen eingesetzt werden und soll die Eintrittshürde für Hersteller von Informationssystemen, welche sich wenig mit HL7 oder IHE auskennen, deutlich reduzieren. Damit können sich die Austauschformate schneller verbreiten. Ausserdem ergibt sich mit der gemeinsamen Nutzung der Komponente eine zusätzliche Harmonisierung des Datenaustausches im Gesundheitswesen, welche auch mit den derzeitigen internationalen Aktivitäten abgestimmt ist.

Das vorliegende Konzept unterstützt die betriebsübergreifende Interoperabilität sowohl im Bereich der Kommunikation (IHE Transaktionen), wie auch im Bereich der Dokumenteninhalte (CDA-CH Austauschformate). Es sind dazu folgende Convenience-Methoden entworfen worden:

  • Serialisierung Export von CDA-CH Dokumenten und davon vererbten Austauschformaten
  • Deserialisierung Import von CDA-CH Dokumenten und davon vererbten Austauschformaten
  • Validierung Unterstützung der für CDA-CH empfohlenen, dreistufigen Validierung von CDA Dokumenten
    • CDA Schema (XSD)
    • HL7 RIM (CDAInstanceValidator)
    • Geschäftsregeln (Schematron)
    • Versand Kommunikation von CDA Dokumenten an ein Ziel (IHE: XDS, XDR, XDM)
  • Empfang Kommunikation von CDA Dokumenten von einer Quelle (IHE: XDS, XDR, XDM)
  • Spezialfälle Unterstützung von besonderen Bedürfnissen, z.B. die Abfrage einer Impfempfehlung von einem Expertensystem (CDSS)

Die Anwendung dieser Convenience-Methoden wird mit Code-Beispielen rund um die konkreten Anwendungsfälle beim eImpfdossier veranschaulicht. Die Dokumentation der (noch nicht implementierten) Convenience-API liegt im Entwurfsstadium als Online Javadoc vor und kann unter untenstehendem Link aufgerufen werden.

Die Arbeitsresultate (Dokument und Online Javadoc der geplanten Convenience-API) sind frei verfügbar gemacht (Veröffentlichung unter der Creative Common Lizenz resp. Eclipse Public License).

22. Juli 2012 HL7 CDA in Arztpraxissoftware – Konzept zur Integration publiziert

medshare hat im Auftrag ein Konzept zur Integration von HL7 CDA in Arztpraxissoftware erarbeitet. Dieses ist öffentlich zugänglich publiziert.

Früher schrieben Ärzte ihre Berichte auf der Schreibmaschine. Heute sind Computer im Einsatz, aber der ärztliche Alltag ist belastet durch Unzulänglichkeiten von Organisation und Technik.

Das Konzept soll die Bedeutung des harmonisierten, elektronischen Datenaustausches zwischen verschiedenen beteiligten Personen und Institutionen im Gesundheitswesen aufzeigen und darstellen, wie eine Integration in einer Arztpraxissoftware (APS) realisiert werden soll, um eine möglichst hohe Interoperabilität und Konformität zur eHealth Architektur Schweiz zu erreichen.

Das Konzept steht bei unseren Publikationenzum Download bereit.

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